«Es sind noch viele Fragen zu klären, bevor Krebsimpfungen breit eingesetzt werden können»
Positive Zwischenergebnisse einer Studie zu einem neuen mRNA-Krebsimpfstoff haben unlängst für Furore gesorgt. Chi Tran-Brändli und Clément Maclou ordnen im Interview ein, was die womöglich bahnbrechende Therapie für den Kampf gegen Krebs und für das strukturelle Investmentthema Langlebigkeit bedeutet. Angefangen mit der Frage: Handelt es sich hier überhaupt um eine Impfung?
Interview mit Chi Tran-Brändli und Clément Maclou
Drei Merkpunkte zum Anlagepotenzial von Krebsimpfungen:
- Der personalisierte mRNA-basierte INT-Krebsimpfstoff von Moderna und Merck könnte sich als bahnbrechend bei der Behandlung von Hautkrebs und möglicherweise anderen Krebsarten erweisen.
- Die Kursreaktionen beider Aktien spiegeln allerdings deutlich optimistischere kommerzielle Aussichten für diesen Krebsimpfstoff wider, als es die aktuellen Zwischenresultate der Phase-III-Studie vermuten lassen.
- Die nachhaltige Swisscanto Strategie zum Anlagethema gesunde Langlebigkeit (Healthy Longevity) ist über das breit diversifizierte US-Unternehmen Merck & Co. in diese Technologie investiert. Die Strategie kann generell von grösseren Kursschwankungen sowie Markt- und Unternehmensrisiken betroffen sein.
Die Biopharma-Unternehmen Moderna und Merck sorgten Ende August an den Aktienmärkten für Aufsehen: Sie konnten ein positives Zwischenergebnis zu einer Phase-III-Studie mit einem personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff (siehe Box unten) präsentieren. Die zentrale Fragestellung der Studie war dabei, ob die sogenannte INT-Impfung das Risiko, dass aggressiver Hautkrebs erneut auftritt oder sich in Metastasen ausbreitet, zu senken vermag. Allein der Aktienkurs von Moderna stieg auf das Studienresultat hin zeitweilig um bis zu 150%. Hat diese massive Reaktion auch Investmentprofis wie euch überrascht?
Chi Tran-Brändli: Mir ist es wichtig, gleich am Anfang festzuhalten: Wir reden hier nicht von einem klassischen Impfstoff. Denn die Therapie von Moderna und Merck wird nach und nicht vor dem Auftreten einer Krebserkrankung verabreicht. Ähnlich wie bei einem Impfstoff wird aber das Immunsystem darauf trainiert, eine fremde Struktur im Körper gezielt zu erkennen und zu zerstören. In diesem Fall handelte es sich bei dieser Struktur um eine besonders aggressive Form von Hautkrebs, um das Melanom. Da die Neoantigene auf Krebszellen von Person zu Person unterschiedlich sind, muss der Impfstoff personalisiert werden – mit dem Nachteil, dass er bei einer anderen Person höchstwahrscheinlich nicht wirksam ist.
Und dennoch brachen die Investoren über den Studienergebnissen in Jubel aus?
Chi Tran-Brändli: Aus unserer Sicht haben neben der tatsächlich transformativen medizinischen Innovation auch die Story von einem Krebsimpfstoff sowie vermutlich technische Marktfaktoren die Kursentwicklung beeinflusst. Dass jedoch die kombinierte Marktkapitalisierung von Moderna und Merck am Tag nach der Ankündigung um über USD 86 Mrd. zunahm, hat uns schon überrascht.
Wieso?
Clément Maclou: Der massive Kursanstieg erfolgte, obwohl zentrale Parameter wie der Überlebensvorteil und das ökonomische Umfeld – also die Kosten und Preise der Therapie – noch nicht klar waren. Der Markt dürfte unserer Meinung nach davon ausgegangen sein, dass die Phase-III-Daten die vielversprechenden Daten aus einer ähnlichen, aber deutlich kleineren Phase-2-Studie zur Wirksamkeit über fünf Jahre bestätigen. Dieses Mal stammten die Resultate von mehr als 1’100 Patientinnen und Patienten und waren daher sehr robust. Die zusätzliche Marktkapitalisierung ist jedoch nur dann begründet, wenn wir erwarten dürfen, dass die bisherige Wirksamkeit durch den vollständigen Datensatz der Phase-III-Studie bestätigt wird.
Auf diesen Datensatz warten wir noch?
Clément Maclou: Die Daten sollen an einem medizinischen Fachkongress im kommenden November präsentiert werden. Um die zusätzliche Marktkapitalisierung zu rechtfertigen, müsste eine so deutliche Wirksamkeit auch bei anderen verbreiteten Krebsarten wie Lungen-, Brust-, Prostata- und Darmkrebs zu beobachten sein.
Zurück zu den heftigen Kursbewegungen: Hat die von euch verwaltete nachhaltige Strategie zum Investmentthema gesunde Langlebigkeit davon profitiert?
Chi Tran-Brändli: Merck ist eine der grössten Positionen in unserem Portfolio, wir konnten also in einem gewissen Umfang von den Kursgewinnen profitieren. Unsere Strategie ist jedoch bewusst breit auf Unternehmen ausgerichtet, die langfristig vom strukturellen Investmentthema Healthy Longevity profitieren können. Dazu gehört, dass wir nicht auf Ereignisse setzen, die nur mit einem Erfolg oder Misserfolg enden und damit zu hoher Kursvolatilität führen können. Bei neuen innovativen Therapien investieren wir erst, wenn eine Behandlung aus klinischer und auch regulatorischer Sicht wichtige Hürden genommen hat. Alle unsere Beteiligungen befinden sich zudem in der kommerziellen Phase. Will heissen, sie sind in der Regel schon profitabel oder verfügen über eine klare Perspektive, innerhalb von ein bis zwei Jahren in die Gewinnzone zu gelangen.
mRNA-Krebsimpfungen: Viel Potenzial und einige Hürden
Autor: Jürgen Siemer, Buyside Equity Research, Zürcher Kantonalbank
- Wie unser Körper Krebszellen erkennt: Bis heute verstehen wir Krebs nicht in all seinen Aspekten. Krebszellen in Tumoren sind ursprünglich mutierte gesunde Zellen – und sie können aufgrund sogenannter Neoantigene von unserer körpereigenen Abwehr erkannt werden. Neoantigene sind Proteine und Proteinfragmente, die durch Mutationen in den Tumorzellen entstehen. Krebszellen produzieren Dutzende, manchmal Hunderte verschiedener Neoantigene, spezifisch für die jeweilige Krebsart und den betreffenden Menschen. Wenn Neoantigene von unserem Immunsystem als fremd erkannt werden, produziert dieses T-Zellen. Diese greifen gezielt jene Zellen an, auf deren Oberfläche Neoantigene präsent sind und zerstören diese. Wenn diese Immunreaktion jedoch nicht oder nur unvollständig stattfindet, kann sich Krebs entwickeln.
- Mit mRNA-Impfungen die Abwehr anregen: An diesem Punkt setzen sogenannte Krebsimpfstoffe an, so die meisten der sich aktuell in Entwicklung befindlichen mRNA-Impfstoffe. mRNA (Boten-Ribonukleinsäure) trägt die genetische Information für den Bau von Neoantigenen in die Zellen hinein – das Immunsystem erkennt diese Proteine als fremd und produziert zusätzliche T-Zellen, welche die für diese Neoantigene typischen Krebszellen im Körper erkennen und abtöten können. Beim INT-Impfstoff von Moderna verstärkt die Kombination mit dem Krebsmedikament Keytruda von Merck zusätzlich: Keytruda, eine Krebsimmuntherapie mittels Immuncheckpoint-Inhibitoren, verhindert, dass sich Krebszellen vor den T-Zellen «verstecken» können. Dies ist der Grund, weshalb die Kombination von Keytruda mit dem INT-Impfstoff das Rückfall- und Metastase-Risiko bereits in der abgeschlossenen Phase-II-Studie deutlich reduzierte: Diese Daten legten nahe, dass die Kombination das Risiko von Rückfall (Rezidiv) oder Tod fünf Jahre nach der Behandlung um 49% senken konnte.
- Aufwändige Herstellung: Die Herstellung von mRNA-Impfstoffen beginnt mit der Analyse von Tumor- und gesundem Gewebe von Patientinnen und Patienten. Dies, um genetische Mutationen und die entsprechenden Neoantigene zu identifizieren. Anschliessend werden diejenigen Neoantigene ausgewählt, die voraussichtlich die stärkste Immunantwort auslösen. Mithilfe von Enzymen wird der genetische Code, der für die ausgewählten Neoantigene verantwortlich ist, in Tausende mRNA-Sequenzen kopiert. Diese mRNA-Sequenzen werden nach einigen Modifikationen und Reinigungsschritten in Lipid-Nanopartikel verpackt, sterilisiert und in Fläschchen abgefüllt. Dieser personalisierte Krebsimpfstoff kann dann in den Oberarm der Patientin bzw. des Patienten injiziert werden. Ziel ist es, Muskelzellen zur Produktion von Neoantigenen anzuregen, die wiederum T-Zellen aktivieren. Diese können dann vor einem neuerlichen Auftreten der spezifischen Krebsform schützen.
- Keine «klassische» Impfung: Streng genommen handelt es sich eher um eine Immuntherapie als um einen prophylaktischen Impfstoff. Die Patientin oder der Patient leidet bereits an einem aggressiven malignen Melanom, das chirurgisch entfernt wurde, trägt aber ein hohes Risiko für einen Rückfall. Die Fünfjahres-Rezidivrate liegt beim INT-Impfstoff von Moderna bislang und selbst unter Einsatz des Medikaments Keytruda nach der operativen Entfernung des Primärtumors bei 51%.
- Das Fazit aus Anlagesicht: Krebsimpfstoffe sind eine vielversprechende neue Behandlungsform. Sie werden vermutlich nicht die vollständige Heilung ermöglichen, stellen aber einen wichtigen Schritt dar, um die Überlebenschancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Es braucht jedoch mehr Zeit, um ihre Wirksamkeit und Sicherheitsrisiken umfassend zu beurteilen. Besonders interessant ist die Frage, ob sie bei vielen Krebsarten eingesetzt werden können. Es ist noch früh in der Entwicklung und es bestehen Risiken.
Unser Ansatz bei mRNA-Themen ist klar selektiv.
Clément Maclou, Lead-Portfoliomanager
Davon ist die neue INT-Impfung noch ein Stück weit entfernt – dessen ungeachtet sagte Moderna-CEO Stéphane Bancel anlässlich der Zwischenergebnisse zu Mitarbeitenden, von diesem Tag würden sie noch ihren Enkeln erzählen. Wie schätzt ihr die Bedeutung ein?
Chi Tran-Brändli: Erstmals zeigte eine gross angelegte Phase-III-Studie, dass eine personalisierte mRNA-Tumortherapie in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor (hier Keytruda) das Risiko für Rückfälle und Metastasen deutlich stärker reduzieren kann, als es den Standard-Therapien allein gelingt. Dies ist ein Meilenstein in der Immunonkologie sowie ein wichtiger Proof-of-Concept für die mRNA-Plattform bei weiteren Tumorarten. Viele Fragen bleiben jedoch noch zu klären, bevor diese Technologie breit zur Krebsbehandlung eingesetzt werden könnte. Die Therapie ist komplex und teuer und möglicherweise auf Tumore mit hoher Immunaktivität und einem bestimmten Neoantigen-Profil beschränkt. Unser Fazit: Noch nicht die Ziellinie, aber ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin.
Ihr habt die offenen Fragen angesprochen. Was wissen wir bis jetzt über die Sicherheit des Ansatzes?
Clément Maclou: Für eine Krebstherapie wirkt das Sicherheitsprofil bislang relativ gut beherrschbar: In den bisher durchgeführten Studien sind keine neuen schwerwiegenden Warnsignale aufgetreten. Auch die Nebenwirkungen entsprachen der bekannten Toxizität von Checkpoint-Inhibitoren plus gängigen Impfreaktionen wie Fieber, Müdigkeit, oder lokale Reizungen. Die Patientinnen und Patienten erhielten zusätzlich zu Keytruda eine mRNA-Therapie; dies bedeutet eine additive immunologische Aktivierung. Das ergibt unseres Erachtens insgesamt ein akzeptables Bild, insbesondere im Kontext eines lebensbedrohlichen Tumors mit hohem Rückfallrisiko. Die Langzeitsicherheit ist jedoch nicht geklärt. Die Therapie moduliert das Immunsystem sehr spezifisch, aber auch sehr stark – und wir wissen schlicht noch nicht, wie sich dies nach vielen Jahren auf Immunität und Organe auswirken könnte. Aus Anlagesicht müssen diese Unsicherheiten aber unbedingt berücksichtigt werden.
Und was lässt sich zur Wirtschaftlichkeit der Therapie sagen? Immerhin erhofft man sich, dass die Zelltherapie von Merck und Moderna schon im Verlauf des nächsten Jahres verfügbar sein könnte.
Chi Tran-Brändli: Wie bereits erwähnt erscheinen die Herstellungskosten für diese Therapie aufgrund der Komplexität, der begrenzten Skalierbarkeit und der Logistik für Herstellung und Anwendung als hoch. Der Preis müsste unseren Schätzungen zufolge bei mindestens USD 500’000 liegen, damit Moderna bei geschätzten Herstellungskosten von rund USD 100’000 eine für den Pharmasektor gängige Marge erzielen kann. Dies käme zu den mindestens USD 150’000 für das Medikament Keytruda hinzu, bis dieses 2028 seinen Patentschutz verliert. Was den Preis und die Erstattung betrifft: in den USA könnten die Unternehmen argumentieren, dass es sich bei den meisten Menschen um eine einmalige Behandlung handelt. Dies könnte bei US-Kostenträgern auf Zustimmung treffen. In Europa hingegen dürften die Behörden deutlich preissensitiver sein. Die Berechnung eines «fairen» Preises im Spannungsfeld zwischen klinischem Nutzen, Kosten und Budgetauswirkungen wird politisch und regulatorisch anspruchsvoll. Wir sind daher wahrscheinlich noch ziemlich weit von einem breiten wirtschaftlichen Einsatz in der täglichen Praxis entfernt.
Neben Moderna und Merck arbeiten eine Handvoll weiterer Gesundheitsunternehmen an Zelltherapien zur Behandlung von Krebs, darunter auch der Schweizer SMI-Schwergewicht Roche in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen BioNTech. Ergibt es aus Anlagesicht Sinn, Positionen in mehreren dieser Unternehmen einzugehen, um möglichst umfassend von Zelltherapien als neuem Treiber zu profitieren?
Clément Maclou: Unser Ansatz bei mRNA-Themen ist klar selektiv. Neben beispielsweise Moderna-Merck, BioNTech-Roche, Gritstone, Nouscom, Achilles-Arcturus arbeiten weitere Firmen an ähnlichen oder verwandten Konzepten. Einige Projekte haben bereits Rückschläge erlitten, andere befinden sich noch in frühen Phasen. In diesem Bereich bevorzugen wir grosse, diversifizierte Gesundheitsunternehmen mit starken Bilanzen und Pipelines sowie die Zulieferer der gesamten Onkologie-/mRNA-Wertschöpfungskette, etwa in der Diagnostik und der Sequenzierungs-Technologie. Auf diese Weise können wir an strukturellen Trends wie innovative Medikamente zur Sicherung der gesunden Langlebigkeit oder personalisierte Medizin partizipieren, ohne das Portfolio übermässig von wenigen Wetten mit binären Ergebnissen abhängig zu machen.
Die Berechnung eines «fairen» Preises wird politisch und regulatorisch anspruchsvoll.
Chi Tran-Brändli, Senior Portfoliomanagerin
Auch bei erfolgreicher Anwendung schützt die mRNA-Zelltherapie nicht davor, an Krebs zu erkranken, und allein in Europa ist die Krankheit gemäss Eurostat für 24% der Todesfälle verantwortlich. Bedeutet dies, dass Krebs ein Haupthindernis für die Vision einer gesunden Langlebigkeit bleibt?
Clément Maclou: Krebs ist und bleibt eines der grössten Hindernisse – aber nicht das einzige. In der EU sind die drei wichtigsten Todesursachen Kreislauferkrankungen mit 32% Anteil, Krebs mit 24% und Atemwegserkrankungen (ohne COVID-19). Für eine wirklich gesunde Langlebigkeit sind Fortschritte in all diesen Bereichen erforderlich – genau deshalb ist unsere Strategie thematisch breit diversifiziert und nicht ausschliesslich auf Onkologie fokussiert. Krebs ist daher ein zentraler Teil, aber nicht die ganze Herausforderung.
Im Rahmen eurer Strategie betont ihr die zunehmende Bedeutung von Prävention, um Menschen bis ins hohe Alter eine gute Gesundheit zu erhalten. Doch eignet sich Prävention aber auch als Anlagesegment?
Chi Tran-Brändli: Ja – und aus unserer Sicht wird Prävention als Unterbereich des Investmentthemas Healthy Longevity gar immer wichtiger. Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto weniger kostenintensiv sind die Behandlung und besser der Ausgang. Investierbare Segmente des Bereichs Prävention sind beispielsweise Screening und Diagnostik: Hier denken wir an Bildgebung, Labordiagnostik oder Gentests. Spannend ist auch die sogenannte metabolische Gesundheit: Unternehmen, die Medikamente und Technologien für die Behandlung von Adipositas, Diabetes und kardiometabolischen Risikofaktoren anbieten. Hinzu kommen digitale Gesundheit und Monitoring mit Wearables, Telemedizin sowie datengetriebener Früherkennung. Nicht zu vergessen sind auch Impfungen im klassischen Sinn, so etwa gegen Gebärmutterhalskrebs oder Gürtelrose.
Aus Nachhaltigkeitssicht ist es ein wichtiges Anliegen, die explodierenden Gesundheitskosten zu senken, insbesondere in westlichen Ländern. Sind innovative, aber vermutlich teure Behandlungsansätze wie Zelltherapie bei Krebs hier hilfreich?
Clément Maclou: Neue Therapien wie personalisierte mRNA-Krebstherapien werden zu Beginn wohl teuer sein und könnten Budgets zusätzlich belasten. Effizienz entsteht jedoch nicht nur über den Preis pro Medikament, sondern über das Gesamtbild: Verhindert eine Therapie kostspielige Rückfälle, Intensivaufenthalte, Komorbiditäten und langfristige Behinderungen? Und helfen sie Patientinnen und Patienten, länger produktiv und unabhängig zu bleiben? Basierend auf unserem regelbasierten Nachhaltigkeits-Ansatz bevorzugen wir Unternehmen und Lösungen, die einen medizinisch relevanten Mehrwert bieten und gleichzeitig die Prävention stärken und Prozesse effizienter machen. mRNA-Krebstherapien werden sich in dieser Hinsicht erst noch bewähren müssen. Ihr Platz im System wird davon abhängen, ob der medizinische Nutzen den hohen Aufwand und die hohen Kosten rechtfertigt.
Investmentthema «Healthy Longevity» im Gespräch
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