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Pensionskassenstudie

Die wichtigste Informationsquelle für die berufliche Vorsorge in der Schweiz.

Nehmen Sie an der Umfrage zur Studie teil

Die Teilnahme möglichst vieler Vorsorgeeinrichtungen ist für die Repräsentativität und Qualität der Studie 2020 entscheidend. Alle Teilnehmer, die die Umfrage abschliessen, werden Ende Juni 2020 einen Individualreport – erstmals im Branchenvergleich – erhalten. Eckpfeiler für die Durchführung der Studie sind:

  • Bequeme Eingabe der Daten, da die Reihenfolge der Fragen optimiert ist und neu derjenigen der Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER Nr. 26 aus Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang angepasst ist.
  • Vertrauliche Behandlung der Daten und ausschliessliche Nutzung im Zusammenhang mit der Umfrage. Wir treffen alle Vorkehrungen, dass sensible Daten umfassend geschützt bleiben und nicht mit dem Namen der eingebenden Vorsorgeeinrichtung in Verbindung gebracht werden können.
  • Datensicherheit: Jedem Umfrageteilnehmer wird ein Benutzername sowie ein Passwort, das jederzeit geändert werden kann, zugeteilt. Die verschlüsselte Datenübertragung erfolgt nach dem "Electronic Banking Standard".
  • Anonymisierte Verarbeitung Ihrer Daten. Der Name der Vorsorge-Einrichtung und die Einteilung nach öffentlichem oder privatem Arbeitgeber werden nur mit Ihrem expliziten Einverständnis in der schriftlichen Studie veröffentlicht.

Wir danken Ihnen im Voraus herzlich für Ihre Teilnahme an der Umfrage der diesjährigen Schweizer Pensionskassenstudie.

externer Link öffnet neue SeiteZur Pensionskassen-Umfrage

Eingabeschluss und Ergebnispräsentation der Umfrage

An der Umfrage zur "Schweizer Pensionskassenstudie 2020" können Sie bis zum 1. Mai 2020 (Fristverlängerung in Folge des Coronavirus) teilnehmen.

Die Präsentation der Jubiläumsresultate der Umfrage 2020 findet am 19. August 2020 in Zürich und Lausanne statt. Die gedruckte Studie erscheint dann im August 2020.

Wir danken den 531 Vorsorgeeinrichtungen, welche an der vergangenen Umfrage teilgenommen haben für ihre wertvolle Unterstützung und hoffen, dass sie auch an der diesjährigen Umfrage teilnehmen werden.

Instruktionen zur Umfrage

  • Zur effizienten Beantwortung der Fragen empfehlen wir Ihnen, die Abschlusszahlen 2019 griffbereit zu haben. Als Stichtag der Daten gilt, wenn nicht anders vermerkt, der 31. Dezember 2019.
  • In der Regel können die Antworten durch Ankreuzen der entsprechenden Felder gegeben werden.
  • Teilweise sind mehrere Antworten möglich.
  • Bei einzelnen Fragen wird nach Zahlenangaben gefragt.
  • Sollte es nicht möglich sein, bestimmte Fragen zu beantworten, können diese auch offengelassen werden.
  • Nach der Eingabe Ihrer Antworten auf eine Frage, klicken Sie bitte jeweils auf "Eingabe übernehmen". Die Daten werden dann gespeichert, und Sie werden automatisch zur nächsten Frage geführt.
  • Generell gilt, dass Sie die Umfrage jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen können. Gehen Sie dafür zurück zur Übersicht und wählen Sie das Kapitel, in welchem sich die von Ihnen zuletzt bearbeiteten Fragen befinden.
  • Haben Sie schon letztes Jahr an der Swisscanto Umfrage für die "Schweizer Pensionskassenstudie" teilgenommen, dann werden die Vorjahresangaben weitestgehend übernommen. Diese Daten können von Ihnen überschrieben bzw. korrigiert werden.
  • Bitte beachten Sie, dass wir die Namen der teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen nur mit deren Einverständnis publizieren. Alle übrigen Daten werden anonym verarbeitet.

Über die Pensionskassenstudie

Die "Schweizer Pensionskassenstudie" der Swisscanto Vorsorge AG hat sich neben der Pensionskassenstatistik des Bundes als wichtigste Informationsquelle über die berufliche Vorsorge der Schweiz etabliert. Die Daten der Studie geben einen fundierten Überblick über das institutionelle Vorsorgegeschäft hierzulande. Die umfangreiche Studie soll die Transparenz der 2. Säule für die Öffentlichkeit weiter verbessern und stellt den beteiligten Institutionen umfassende Vergleichs-, Führungs- und Entscheidungsinstrumente zur Verfügung. Die "Schweizer Pensionskassenstudie" steht auch allen interessierten Kreisen aus dem Vorsorgewesen, der Politik und der Wissenschaft zur Verfügung.

Inhalt der Studie

  • Darstellung der Organisation und der Leistung von Pensionskassen
  • Aufzeigen von Entwicklungen auf der Aktivseite, Behandlung von aktuellen vorsorgepolitischen Fragen aus den Bereichen Gesetz, Versicherung, Kapitalmarkt und Politik
  • Umfassende Übersicht über organisatorische und leistungsbezogene Aspekte der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen
  • Daten über Anlagestruktur, Anlageprozesse sowie Performance und Deckungsgrad

Neben den Standardfragen zu Struktur, Leistungen und Anlagen der Vorsorgeeinrichtungen befasst sich die Jubiläumsausgabe der Studie mit folgenden Aspekten:

  • Entwicklung der effektiven Leistungen
  • Rückblick 20 Jahre berufliche Vorsorge
  • Auswertungen nach Wirtschaftsbranchen

Termine im Überblick

  • 2. März 2020: Beginn der Datenerhebung
  • 1. Mai 2020: Teilnahmeschluss
  • 19. August 2020: Präsentation der Umfrageergebnisse in Zürich, Vorsorge-Symposium Messe Zürich
  • 19. August 2020: Präsentation der Umfrageergebnisse in Lausanne Palace Spa Hotel um 17 Uhr
  • 19. August 2020 Versand der Schweizer Pensionskassenstudie 2020
     

Studienbeirat

Der Beirat setzt sich aus Fachleuten aus der beruflichen Vorsorge, der Politik, der Wirtschaft und der Finanzwelt zusammen. Der Studienbeirat bestimmt die relevanten Untersuchungsbereiche. Zusammen mit der Studienleitung stellt er sicher, dass nur die wirklich interessierenden Fragen in der richtigen Form gestellt werden. Weiter begleitet der Beirat die professionelle Auswertung der Studie. 

Die Mitglieder des Beirates

Name  Funktion 
Reto Siegrist Geschäftsführer Swisscanto Vorsorge AG
Susanne Jäger  Geschäftsführerin Aargauische Pensionskasse 
Ivy Klein Leitung Geschäftsentwicklung Unternehmenskunden Swiss Life
Hanspeter Konrad  Direktor Schweizerischer Pensionskassenverband ASIP 
Heinrich Leuthard  Vorsitzender der Geschäftsleitung der Nidwaldner Kantonalbank 
Christoph Ryter  Geschäftsleiter der Migros Pensionskasse MPK 
Dr. Peter Schnider  Vorsitzender der Geschäftsleitung VPS Verlag Personalvorsorge und Sozialversicherung AG 
Dieter Stohler Direktor Pensionskasse des Bundes Publica 
Stephan Wyss  Partner Prevanto AG in Zürich 

Studienleitung

Name  Funktion 
Marcel Baumann Projektleiter Pensionskassenstudie Swisscanto Vorsorge AG

Pensionskassenstudie 2019

Pensionskassenstudie 2019: So kann die 2. Säule gestärkt werden

An der "Schweizer Pensionskassenstudie 2019" nahmen 531 Vorsorgeeinrichtungen teil (Vorjahr 535). Das erfasste Vermögen der Teilnehmer beläuft sich auf CHF 660 Mrd. Gesamthaft sind damit 3.8 Mio. Versicherte repräsentiert, davon 2.9 Mio. aktiv Versicherte und 0.9 Mio. Rentenbezüger. Gemessen an der Bilanzsumme verwalten die Teilnehmer gut drei Viertel der in der Schweiz aufgeführten Vorsorgevermögen.

Das Wichtigste in Kürze

Sinkende Umwandlungssätze führen zu massiven Rentenkürzungen - ohne Gegenmassnahmen verschärft sich der Trend.

  • Der deutliche Rückgang des technischen Zinssatzes über die vergangenen zehn Jahre hat sich in tieferen Umwandlungssätzen niedergeschlagen. In den letzten zehn Jahren sanken die Umwandlungssätze im Überobligatorium um rund 1.0 Prozentpunkte auf durchschnittlich rund 5.7%. Wie die Studie zeigt, werden die Umwandlungssätze auch künftig weiter sinken. Bis ins Jahr 2023 wird ein durchschnittlicher Umwandlungssatz von 5.5% prognostiziert und auch danach werden die Umwandlungssätze weiter zurückgehen. Unter der Annahme, dass sich der technische Zinssatz tatsächlich bei rund 2% einpendelt, beliefe sich der aktuarisch korrekte Umwandlungssatz auf 4.9%.
  • Nimmt man diesen Wert als Berechnungsgrundlage für künftige Renten, tun sich gewaltige Leistungslücken in der Vorsorge der 2. Säule auf. Ein Arbeitnehmer der heute in einen Vorsorgeplan einer Kasse eintritt, die keine Massnahmen ergriffen hat, muss in 40 Jahren mit einer Rente auskommen, die 27.9% tiefer liegt als in einem Vorsorgeplan, der vor zehn Jahren gültig war.
  • Um diesem Rückgang entgegenzuwirken, haben viele Vorsorgeeinrichtungen eigenständig erste Massnahmen ergriffen. So wurden die Sparziele einer Vergleichsgruppe durch eine längere Beitragsdauer und grössere Sparbeiträge um durchschnittlich 17.6% erhöht. Damit kann der Rückgang von 27.9% aber lediglich abgefedert werden. Auf das obige Beispiel angewendet heisst das konkret: Eine Leistungslücke von 15.2% bleibt im Vergleich mit einem Vorsorgeplan, der vor zehn Jahren gültig war.

Hoher Immobilienanteil als zunehmendes Risiko - Immobiliennahe Branchen mit doppeltem Risiko.

  • Insgesamt haben die Vorsorgeeinrichtungen im Durchschnitt in den letzten zehn Jahren ihren Immobilienanteil trotz Warnungen vor zunehmenden Risiken um einen Drittel von 19% auf 25% erhöht. Damit liegt der Immobilienanteil in der Schweiz deutlich höher als im internationalen Vergleich.
  • Auffallend hohe Immobilienrisiken gehen Vorsorgeeinrichtungen von Branchen ein, die eine hohe Abhängigkeit vom Immobilienmarkt aufweisen. Beispielhaft dazu die Immobilienanteile der Branchen Bergbau (33%), Grundstückswesen (31%) oder Baugewerbe (29%). Diese Neigung, in branchennahe Anlagen zu investieren, erhöht das Risiko bei einem allfälligen Abschwung.

Riesige Bandbreiten der erzielten Renditen - Risikofähigkeit wird noch nicht optimal genutzt

  • Die Pensionskassen haben ein schwaches Anlagejahr hinter sich. Mit einer durchschnittlichen Performance von -2.8% (Vorjahr +7.6%) war das vergangene Jahr das schlechteste Anlagejahr für die Pensionskassen seit zehn Jahren. Die enttäuschende Rendite lag damit deutlich unter der durchschnittlichen Zielrendite der Vorsorgeeinrichtungen von 3%. Dabei lässt sich eine riesige Bandbreite feststellen. Die schlechteste Performance einer Kasse lag 2018 bei -8.2% und die beste bei +11.0%. Das Muster einer starken Streuung der Renditen lässt sich auch über einen längeren Anlagehorizont von zehn Jahren feststellen.
  • Gemessen an ihrer Risikofähigkeit verzichten zudem viele Kassen aufgrund einer allzu starken Risikoaversion auf Renditechancen. So zeigt die Studie, dass gerade Pensionskassen mit einem guten demografischen Verhältnis ihre Risikofähigkeit nicht ausnutzen. Sie erzielten mit einer annualisierten Rendite über zehn Jahre von 4.1% eine geringere Performance als Kassen mit einem schlechteren Verhältnis von Aktiven zu Rentnern, die eine Rendite von 4.5% erwirtschafteten. Durch eine bessere Ausnutzung der Risikofähigkeit und dadurch höhere Renditen liesse sich zumindest einen Teil des Leistungsrückgangs in der 2. Säule kompensieren und dies ohne zusätzliche Kosten für die Versicherten.

Studie herunterladen (PDF, 82 Seiten, 2.3 MB)

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Stimmen unserer Experten

Beurteilung der versicherungstechnischen Ergebnisse durch Reto Siegrist, Geschäftsführer Swisscanto Vorsorge AG und die Beurteilung der anlagetechnischen Ergebnisse durch Iwan Deplazes, Leiter Asset Management, Swisscanto Invest by Zürcher Kantonalbank.
 

Unsere Publikationen

2020

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Pensionskassen-Monitor, Ergebnisse per 31. März 2020 Dokument herunterladen (PDF, 5 Seiten, 374 KB)

2019

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Schweizer Pensionskassenstudie 2019 Dokument herunterladen (PDF, 82 Seiten, 2.3 MB)
Swiss Pension Fund Study 2019 Download document (PDF, 82 Seiten, 2.3 MB)

2018

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Schweizer Pensionskassenstudie 2018 Dokument herunterladen (PDF, 80 Seiten, 2.3 MB)

2017 

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Schweizer Pensionskassenstudie 2017 Dokument herunterladen (PDF, 1.9 MB)

2016

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Schweizer Pensionskassenstudie 2016 Dokument herunterladen (PDF, 1.9 MB)

2015 

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Schweizer Pensionskassenstudie 2015 Dokument herunterladen (PDF, 2.2 MB)

Allgemeine Publikationen

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Dienstleistungen der Swisscanto Vorsorge AG Dokument herunterladen (PDF, 6 Seiten, 3.8 MB)

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