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Marktausblick

Unser Chefstratege analysiert quartalsweise die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte.

2018: Strecken nach den guten Trauben

"Endlich kommt das Gewinnwachstum nicht mehr nur durch Kosteneinsparungen, sondern durch höhere Erlöse."

Stefano Zoffoli, Chefstratege
Swisscanto Invest by Zürcher Kantonalbank 

Geldpolitiker zu einer sachten Normalisierung animiert

2017 war das Jahr, in dem die wirtschaftliche Belebung weltweit endlich ungestört ihren Lauf nehmen konnte. Die Reaktion der Finanzmärkte auf die geldpolitische Wende fiel äusserst gelassen aus, obwohl der Medienrummel ganz anderes hätte erwarten lassen.

Obligationen: Wie gehabt

Auch 2018 wird die Geldpolitik das Lieblingsthema der Finanzmärkte bleiben. Meines Erachtens wird diese grosse Aufmerksamkeit aber erneut mit wenig Bewegung belohnt werden, denn die niedrige Inflation von unter oder um 2% wird 2018 nur einen bescheidenen Anstieg der Zinsen mit sich bringen - im Sog der US-Zinsen werden wohl auch die EUR- und CHF-Zinsen mitgezogen.

Eher heftiger könnten die Kurse bei Firmenanleihen ausschlagen. Warum? Die Käufe von Corporates durch die Notenbanken nehmen ab und die digitalen Umwälzungen bringen Verlierer verstärkt zum Vorschein, zum Beispiel im Detailhandel.

Aktien: Früchte hängen nicht mehr so tief

Generell überwiegen auf Unternehmensseite immer noch die guten Nachrichten. Das Wachstum der Gewinne kommt endlich nicht mehr nur durch Kosteneinsparungen zustande, sondern auch durch höhere Erlöse. Die Erwartung, dass die Gewinne global nochmals um mehr als 10% zunehmen werden, ist allerdings schon in den Kursen enthalten. Folglich sind die Kurschancen begrenzt.

Währungen

Durch Verschiebungen im Währungsgefüge ist mit einer zunehmend differenzierten Performance der Regionen und Sektoren zu rechnen.

 


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